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Dr. med. H. Egbring
Facharzt für Innere Medizin • Hausärztliche Versorgung
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Prostata

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Abklärung angezeigt (gesetzliche Krankenversicherung)
1. Vorsorgeleistung bei Männern ab 55. bis 75. Lebensjahr
2. Beschwerden beim Wasserlassen
Basisdiagnostik
Vorgeschichte (Anamnese)
Klinische Untersuchung
Labor: Urinuntersuchung, Kreatinin
Sonographie
Ausschluß anderer Krankheiten

Abklärung sinnvoll ( privat )
PSA (Prostataspezifisches Antigen)
jährlich bei Männern zwischen 50 – 75 Jahren empfohlen
Mögliche Erweiterte Diagnostik ( über die Krankenkasse beim Urologen)
PSS Score (Prostata-Symptomen-Score) Labor: Serumkreatinin (Nierenfunktion)
Röntgen Abdomenübersicht Serumalbumin
Urogramm Blutzucker
Urodynamik
Urethro-Zystoskopie (Spiegelung)

Hintergrund/Pathophysiologie
Die sogenannte `Vorsteherdrüse` steht der Harnblase vor, sie umschließt ringförmig den Ansatz der Harnröhre, die von der Blase aus durch die Prostata und über den Penis Harn und auch Samenflüssigkeit nach außen transportiert.
Die Prostata hat zwei Funktionen: unter dem Einfluß von Hormonen eine Flüssigkeit zu produzieren, die sich bei der Ejakulation mit Samenflüssigkeit vermischt, sowie beim Orgasmus ein milchig schleimiges, eiweißhaltiges und leicht saures Sekret auszustoßen, das die Beweglichkeit und Befruchtungsfähigkeit der Samenfäden verstärkt, um sie den weiten Weg über den Harnleiter und den Penis bis zur Eizelle am Leben und in Bewegung bleiben zu lassen.
Neben Mineralstoffen wie Natrium, Zink, Zitronensäure und Magnesium enthält das Prostatasekret große Mengen von Prostaglandinen sowie Eiweißstoffe, von denen der wichtigste das sogenannte prostataspezifische Antigen ist.
Eine Erhöhung des PSA Wertes kann entstehen durch entzündliche, mechanische und auch tumoröse Prozesse.
Ein erhöhter PSA Wert müsste daher weiter abgeklärt werden, bevorzugt durch die Biopsie (Probenentnahme).
Wieso sich die Prostata bei knapp der Hälfte der 50-jährigen, bei etwa 70 % der 70-jährigen und bei ca 90 % der 80-jährigen Männer vergrößert (meist gutartig), und bei anderen nicht, ist nicht ganz klar.
So hat man einen Zusammenhang mit den hormonellen Veränderungen festgestellt, die etwa ab dem 40.Lebensjahr eintreten. Aber auch das Alter spielt eine Rolle.

Therapie sinnvoll (privat) bis Stadium II gutartige Prostatavergrößerung
Sabalfruchtextrakte, Phytosterole/ß-Sitosterin, Kürbiskernextrakte, sowie
Kombination von Sabalfrucht-Extrakt mit Brennesselwurzel-Extrakt /z.B.:Prostagutt forte

Therapie (Gesetzliche Krankenversicherung) ab Stadium III gutartige Vergrößerung
Spezielle Pharmakotherapie: Alpha-Blocker, nicht selektiv: Doxazosin , Terazosin, (Flotrin,Terazoflo)
selektiv: Alfuzosin (Uroxatral), Tamsulosin(Alna,Omnic) entspannen die Muskulatur.
Schneller Wirkungseintritt, NW: niedriger Blutdruck, Schwindel, Übelkeit
aber: am Prostatawachstum ändert sich nichts, nach ca 5 Jahren Op meist notwendig
Spezielle Pharmakotherapie : 5 a Reduktasehemmer/Enzymblocker Finasterid (Proscar),Dutasterid
Größenabnahme nach mehreren Monaten um ein Viertel bis ein Drittel.
Operation: ab Größe über 50 g oder bei ineffektiver Therapie der obigen Medikamente oder bei Karzinom.


Dr. med. H. Egbring · Rothenburg 49 · 48143 Münster · Tel.: 0251 / 47517 · Fax: 0251 / 47518 · E-Mail: egbring@telemed.de

 

 
 
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